Brachelen & Umgebung
Lage des Teichbachhofs
Allgemeines:
Brachelen ist ein sympathisches langgestrecktes Straßendorf mit einer guten Dorfgemeinschaft. Die Ursprünge lassen sich bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgen. Mit ca. 3.500 Einwohner/innen gehört Brachelen zur Stadt Hückelhoven (41.000 Einwohner/innen).
Hückelhoven-Brachelen gehört zur Kreisstadt Heinsberg: der westlichste Kreis Deutschlands, eine Region mitten in Europa. Innerhalb einer Autostunde sind Städte wie Köln, Düsseldorf, Aachen, Maastricht, Lüttich, Eindhoven, Mönchengladbach, Krefeld, Duisburg und Bonn erreichbar. Innerhalb zweier Autostunden liegen die Städte des Ruhrgebietes, ebenso Brüssel, Antwerpen und Amsterdam. 77,5 Kilometer der 171 Kilometer langen Kreisgrenze teilt sich der Kreis Heinsberg mit der benachbarten Provinz Limburg des Königreiches der Niederlande.
Der Kreis Heinsberg wird landschaftlich durch weite landwirtschaftlich geprägte Flächen, die auenartigen Täler von Rur, Wurm und Schwalm, aber auch durch Wald- und Heideflächen im Naturpark Schwalm-Nette und im Naturschutzgebiet Teverener Heide charakterisiert.
Für die gute Verkehrsanbindung des Kreises sorgen die Autobahn 46, die Bundesstraßen 221, 56 und 57, die Bundesbahnhauptstrecke Aachen - Mönchengladbach, drei Flughäfen im Umkreis von 60 km: Düsseldorf, Köln/Bonn, Maastricht/Aachen (NL) und drei Häfen im Umkreis von 60 km: Neuss, Roermond/NL und Born/NL.
Das Leben in Brachelen:
Den täglichen Einkauf erledigt man im Netto-Markt, bei regionalen Bauernhöfen und beim alteingesessenen Metzger im Ortskern.
Außerdem bietet Brachelen u.a. zwei Friseure, einen Hausarzt, einen Tierarzt und einen Zahnarzt.
Für die Kinderbetreuung bietet Brachelen zwei Kindertagesstätten. Das Schulangebot umfasst eine Grundschule. Weiterführende Schulen, wie eine Haupt- oder Realschule sowie ein Gymnasium gibt es z.B. in Hückelhoven, ebenso in Heinsberg und Erkelenz.
Die Freizeit verbringt man in einem der vielen Vereine, in der Natur und dem Wald, im Escape Room, am Sportplatz, im Fridolino Indoor Spielplatz uvm. Der Badesee lädt im Sommer zum Verweilen ein und das angrenzende Restaurant Aloha Beach zu einem feinen Abendessen.
Kurze Wege im Dorf sparen angenehm viel Zeit für die schönen Dinge des Lebens: morgens in den Rurauen joggen gehen, nachmittags eine Fahrradtour auf dem Rurradweg bis in die Niederlande oder in den Kreis Düren oder dem Wurmradweg bis Aachen.
Dabei kann man in Brachelen nicht nur herrlich wohnen, sondern auch sehr gut feiern. Der Veranstaltungskalender des Ortes ist das ganze Jahr über gefüllt - mit tollen Events, wie dem Karnevalsumzug, der Kirmesfeierlichkeiten mit Festumzug, dem traditionellen Klompenball, Sportturniere und dem jährlichen Apfelfest des Heimat- und Natur-Vereines.
Brachelen ist durch einen Bahnhof angebunden an die Bahnhauptstrecke Aachen - Mönchengladbach. Aachen ist in ca. 30 Minuten zu erreichen, ebenso Mönchengladbach. Nach Düsseldorf und Köln braucht man mit Umsteigen ca. 45 Min.
Die Geschichte von Brachelen:
Zur Geschichte von Brachelen besagt eine Urkunde aus dem Jahr 1170, dass Oda von Heinsberg ihren Besitz in Brachelen dem Prämonstratenserstift in Heinsberg schenkte. Diese Schenkung bestätigte Papst Honorius dem Stift am 19.03.1225. Der Name des Ortes als "Brakele" wird im Jahr 1204 erstmalig erwähnt. Es soll sich um eine Zusammensetzung aus Brake = umgebrochenes Land, und Lo, der alten Bezeichnung für Wald, handeln und wird demnach als Siedlung im Walde gedeutet.
Der ursprüngliche Siedlungskern von Brachelen wird auf ein fränkisches Königsgut zurückgeführt, in dessen Nähe die Kirche errichtet worden ist. Außerdem lagen in und bei Brachelen verschiedene Rittersitze; so wird das Geschlecht der Ritter von Brakele erwähnt, das seinen Namen nach dem Ort Brachelen hat.
1484 kam Brachelen zum Herzogtum Jülich - zum Amt Heinsberg gehörend - und verblieb dort bis zur napoleonischen Zeit. 1815 wurden die Bürgermeistereien Brachelen und Randerath gebildet, 1935 vom Regierungspräsidenten in Aachen aufgelöst und zu einem Amt mit Sitz der Amtsverwaltung in Brachelen vereinigt. Mit Urkunde vom 28.01.1955 verlieh der Innenminister des Landes NRW dem Amt Brachelen ein eigenes Wappen, das in der Gestaltung die enge Verbundenheit beider Gemeinden darstellte.
Der Ort Brachelen hatte viele Drangsale durch Einquartierungen, Erpressungen, Brandschatzungen und Räubereien kurkölnischer und spanischer Truppen zu erleiden. Gegen Ende des 2. Weltkrieges wurde der 73 m hohe, weit sichtbare Turm der aus drei Schiffen bestehenden Kirche St. Gereon, von der die erste sichere Kunde aus dem 13. Jahrhundert stammt, zerstört und erst im Jahr 1963 an der Stelle wieder aufgebaut, an der die alte Kirche gestanden hat. In ihrer heutigen Form stellt sie eine gelungene Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart dar.










Was Brachelen zu bieten hat
Freizeit, Vereine, Initiativen und Traditionen

Der Badesee Kapbusch ("Baggerloch").
Das Aloha Beach House direkt am Badesee Kapbusch.

Der katholische Kindergarten, die Kindervilla (siehe Foto) und die Grundschule. Weiterführende Schulen gibt es u.a. in Hückelhoven, Heinsberg und Erkelenz.









